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Buzzwords Content-Marketing

Buzzwords? Trendy! Über diese Wörter und Phrasen stolpern Sie immer wieder. Beispiele hierfür sind etwa

  • Digitalisierung,
  • Mobile First oder
  • das Mindset.

Mein Tipp für 2022: Etwas next level bringen.

Die Liste an Buzzwords lässt sich endlos fortführen.

Doch was genau macht die Schlagworte neben ihrer hohen Bekanntheit aus? Warum gebrauchen wir sie überhaupt? Und sind sie vielleicht sogar besser als ihr Ruf?

Was sind Buzzwords?

Buzzwords lassen sich meiner Meinung nach am besten mit Modewort übersetzen. Sie werden aus bekannten oder unbekannten Gründen überdurchschnittlich oft genutzt.

Dabei befinden sich die Buzzwords in einem steten Wandel. So war der Begriff Target Audience (nicht nur) im B2B-Online-Marketing vor einer gefühlten Ewigkeit in aller Munde.

Nutzt den heute noch jemand?

Zugleich beschränken sich Buzzwords keinesfalls auf die Marketing-Welt. Auch abseits davon florieren die Schlagworte und vereinfachenden Phrasen.

Das Mindset ist hierfür mein liebstes Beispiel. Es ist im Unternehmertum ebenso verbreitet wie beim Sport, an der Börse und in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Am Wörtchen Mindset kommen Sie definitiv nicht vorbei.

Die Frage ist: Warum gebrauchen wir die Buzzwords immer wieder? Teilweise sind sie deutlich überstrapaziert. Und das nervt dann doch von Zeit zu Zeit.

Dennoch: Buzzwords nutzen wir aus mehreren guten Gründen so oft. Nummer eins erschließt sich direkt aus dem Begriff – dem Buzz.

Einfach mehr Aufmerksamkeit

Ein Buzzword wäre nur ein weiterer Fachbegriff, wenn er nicht auch den sogenannten Buzz erzeugen würde.

Bei ihm handelt es sich salopp gesagt um Aufmerksamkeit.

Mich erinnern die vier Buchstaben immer an das Summen von Bienen. Der Stamm aus unzähligen Individuen verschmilzt zur lautstarken Einheit. Bzzzzz …

Ein Buzzword wird also eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Zugleich erklären die Worte einen bestimmten Sachverhalt extrem kompakt. Dadurch handelt es sich bei Buzzwords häufig um Fachbegriffe.

Ein Beispiel dafür wären die KPI. Sind Sie vom Fach, kennen Sie die Bedeutung sofort.

Sie brauchen also keine zusätzliche Erklärung.

Ein Buzzword beschreibt also einen bestimmten Zusammenhang mit einem Wort oder einer Phrase. Er kann auch komplex sein – oder nicht.

Nehmen Sie hierfür den Begriff Mehrwert als weiteres Beispiel. Im Content-Marketing ist es eines DER Schlagworte schlechthin.

Eine mögliche Definition für ihn wäre: Relevanz von Webinhalten für eine vorab festgelegte Zielgruppe.

Ist diese Erklärung sexy? Hmmm … vom Mehrwert lesen Sie definitiv öfter.

Sind Buzzwords eine gute Wahl für Ihr B2B-Online-Marketing?

Buzzwords sind

  • modern,
  • angenehm vereinfachend
  • und sorgen für Aufmerksamkeit.

Klare Sache: Die dürfen beim Online-Marketing nicht fehlen. Oder?

Grundsätzlich:

Die Schlagworte sollten in jedem Fall genutzt werden. Warum auch nicht? Ihre Vorteile liegen schließlich auf der Hand. Oft handelt es sich bei ihnen außerdem um Proof Keywords oder verwandte Schlüsselwörter.

So macht die Dosis bei der Nutzung das Gift. Buzzwords unterliegen Trends. Die sind oft kurzlebiger als gedacht.

Daher würde ich keine Marketing-Strategie darauf aufbauen. Es ist wie beim Kochen:

Ein komplettes Gericht aus Pfeffer mag wohl niemand essen. Eine Mahlzeit bei Bedarf damit würzen, das sorgt jedoch für die nötige Schärfe.

Setzen Sie Buzzwords daher weise ein. Würzen Sie mit Fingerspitzengefühl. Das große Ganze zählt:

Eine köstliche Mahlzeit ist die Summe ihrer Teile – rundum gelungenes B2B-Online-Marketing ebenso.

Und wenn wir schon beim Kochen sind: Die Geschmäcker sind verschieden.

Buzzwords sind es auch. Was für eine bestimmte Personengruppe unter diesen Begriff fällt, das kann die andere komplett kaltlassen.

Ich meine:

Bringen Sie die Digitalisierung doch einmal beim nächsten Besuch mit der Verwandtschaft auf. Einige Personen werden ihn gar nicht kennen, andere verbinden damit vielleicht den Ausbau des Telefonnetzes. Andere wiederum haben das Arbeiten im Home-Office vor Augen.

Wer ein Buzzword nutzt, steckt somit auch die eigenen Grenzen ab: Ich kenne mich in diesem speziellen Themengebiet aus. Die neuesten Fachbegriffe sind mir – zumindest die Relevantesten – bestens bekannt.

Daher gibt es auch nicht DAS Buzzword an sich. Nur gute Beispiele dafür.

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