Der ultimative Blogartikel
Die ultimative Aussicht? Ja, nein, vielleicht. Beim Blogartikel ist es ähnlich.

Ist DER ultimative Blogartikel ein Mythos? Oder gibt’s den doch … Wenn ja, was muss er sein, haben, können? Kurz: Wie schreiben Sie ihn?

Spoiler: Nein, ich glaube nicht an den rundum perfekt gelungenen Post.

Dennoch gibt es einige Eigenschaften, die meiner Meinung nach lesenswerte Webtexte gemeinsam haben.

Bei ihnen handelt es sich um Klassiker wie

  • die verlockende Überschrift,
  • eine ansprechende optische Aufmachung
  • und den viel beschworenen Mehrwert zwischen den Zeilen.

Wenn wir jedoch ehrlich sind, wissen wir auch: Selbst dann, wenn ein Blogartikel all diese Kriterien erfüllt, wird er nicht 101 % Zustimmung erhalten. Irgendwas ist bekanntlich immer …

Was ist für Sie und Ihre Zielgruppe ultimativ?

Perfekt ist ein Ideal, das wir Menschen gerne anstreben, aber trotzdem nicht erreichen. Außerdem ist für Sie etwas anderes erstrebenswert als für mich. Person Nummer 3 hat wieder eine andere Meinung – was absolut in Ordnung ist.

Streben Sie daher auch nicht nach DEM ultimativen Blogartikel, sondern nach einem, mit dem Sie

a.) die für ihn gesetzten Ziele erreichen und dabei

b.) Ihrer Zielgruppe den höchstmöglichen Mehrwert bieten.

Der Rest ist Ansichts- und Geschmackssache. (Und ja, auch Themen wie Füllwörter oder die richtige Schreibweise von Fachbegriffen können hierzu zählen. Ich sage nur: Content Marketing vs. Content-Marketing.)

a.) Der ultimative Blogartikel hilft Ihnen dabei, ein vorab definiertes Ziel zu erreichen

Jeder Blogartikel sollte mit einem Ziel im Auge geplant und umgesetzt sein. Nur so kann er es für Sie erreichen.

Was das Resultat sein soll, ist naturgemäß verschieden. So können Sie dank des Beitrags beispielsweise

  • die Anmeldung zum Newsletter anregen,
  • Ihren Status als geeigneter Ansprechpartner festigen
  • oder sich aufgrund des gebotenen Mehrwerts bereits zu Beginn der Customer Journey von der Konkurrenz abheben.

Wichtig ist in jedem Fall vorab zu wissen, wo die Reise hingehen soll. Dabei können sich die Ziele natürlich überschneiden.

Das ist etwa dann der Fall, wenn Ihr durch den Beitrag gefestigter Expertinnenstatus direkt das Abonnement Ihres Newsletters zur Folge hat.

b.) Nutzen, Nutzen, Nutzen!

Mehrwert und Marketing bilden eine untrennbare Einheit. Schließlich gibt es ohne sie wenig Grund, eine bestimmte Aktion durchzuführen:

  • Warum einen Blogartikel zweimal lesen, wenn er Sie weder inspiriert noch motiviert oder etwas lehrt?
  • Warum ein Video ansehen, wenn Sie das Thema kalt lässt?
  • Warum zu einem Newsletter anmelden, wenn kein Interesse am bereits bestehenden Content der Website besteht?

Möchten Sie Ihre Zielgruppe also nachhaltig mit Ihren Bloginhalten überzeugen, müssen Sie deren Bedürfnisse so gut wie möglich erfüllen.

Der Idealfall ist, dass Ihr Ziel a.) und der Mehrwert für Ihre Zielgruppe b.) deckungsgleich sind.

Das könnte das Lösen eines spezifischen Problems b.) durch Ihren Artikel oder Ihr Angebot a.) sein.

Fazit: Der ultimative Blogartikel – jein, den gibt’s!?

Was soll Ihr Blogartikel für Sie und Ihre Zielgruppe erreichen?

Kennen Sie darauf die Antwort, haben Sie meiner Meinung nach die Geheimformel für Ihren ganz persönlichen ultimativen Blogartikel gefunden.

Blogartikel schreiben Tipps und Ideen

Ob das Ihre Leser*innen auch so sehen, das wird sich anschließend zeigen. Sind Ziele und Nutzen nämlich in Gleichklang gebracht, ist in der Regel auch das Ergebnis messbar.

Ihre Meinung ist gefragt!
Was zeichnet Ihrer Meinung nach DEN ultimativen Blogartikel aus? Der Nutzen, der Mehrwert, die …?
Manuela Holmer
Manuela Holmer

B2B-Bloggerin Manuela Holmer hilft Unternehmen ohne eigener Marketingabteilung dabei, einfach online gefunden zu werden.

Für ein optimales Ranking setzt sie auf suchmaschinenoptimierte Blogartikel aus echter Handarbeit.

Die 29-Jährige ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin mit den Schwerpunkten Wirtschaftsenglisch und -französisch.

Wenn sie nicht gerade bloggt, rockt sie die Musikbranche.