B2B-Storytelling: Wer ist der Held? und warum?
Rosen sind pink. Dickhäuter auch. Zumindest im Storytelling.

Kein Held, kein B2B-Storytelling – ohne ihn oder sie läuft nichts. Doch wer ist das eigentlich? Und warum?

B2B-Storytelling zeigt den Helden im Businesslook

Storytelling bedient sich gerne der sogenannten Heldenreise. Sie kennen das Konzept aus Hollywood:

Underdog meistert gemeinsam mit seiner Crew scheinbar unüberwindbare Hindernisse, um am Ende doch noch zu triumphieren.

So einfach, so begeisternd.

Auch im B2B-Storytelling bietet sich die Heldenreise an, Ihre Zielgruppe beim Schopf zu packen. Genauer: bei den Emotionen.

So bleiben Sie und Ihr Angebot einerseits in Erinnerung. Andererseits schaffen Sie wertvolle Berührungspunkte. Sie werben also menschlicher.

Dennoch sind nie Sie Held Ihrer Geschäftsgeschichten. Ihr Kunde oder Ihre Kundin ist es.

Sie treten vielmehr als helfende Person auf. Beispielsweise als Mentorin, Berater oder Wissensvermittler.

Das bedeutet: Sie unterstützen Ihre Zielgruppe dabei, deren Ambitionen in die Tat umzusetzen. Egal, wie schwer es auch sein mag – dank Ihnen klappt’s (doch noch).

B2B-Storytelling in der Praxis oder: ein Trio pinker Elefanten

Wir sind Menschen. Auch im Geschäftsleben. Als Mensch verfügen wir über die Eigenschaft, uns Geschichten einfacher merken zu können. Zahlen sind unserem Gehirn schlicht zu abstrakt. Drei Beispiele:

  • Das Brett misst 15 m.
  • Das Brett ist echt massiv.
  • Das Brett ist so lang, auf ihm könnten Sie zwei Asiatische Elefanten platzieren. (Und noch circa einen halben Rüssel, da eines der Tiere maximal 6,5 m groß ist.)

Frage an Sie: Welche der Beschreibungen bleibt Ihnen in Erinnerung? Und: Welches Brett würden Sie kaufen, wenn Sie ein wirklich langes Produkt benötigen?

  • Modell 1? Mhhh … Nachmessen kann jeder.
  • Oder Holzstück Nummer 2? Wobei: Massiv sein ist schon recht vage …
  • Vielleicht doch Brett 3? Ich meine: Ein Elefant hat es auch gewichtsmäßig in sich. Das Brett muss also auch robust sein, um die Dickhäuter aushalten zu können.

Sie sehen: Geschichten merken wir uns leichter. Und wir stellen sie uns vor. (Eventuell sind die drei Elefanten auf dem Brett noch dazu pink? Bitte denken Sie jetzt NICHT an das Trio.)

Darum sind Geschäftsgeschichten so wertvoll

Im Rahmen von Storytelling wird Ihr Angebot erlebbar. Es zeigt praxisnah auf, wie es den Alltag Ihrer Zielgruppe verbessern kann. (Oder bringt sie zum Schmunzeln. :-)) Unabhängig davon, ob im B2B oder B2C. Der Kundennutzen rückt in den Fokus – und der Mensch ist wieder Held.

B2B-Storytelling Held Content-Marketing

Zugleich ist B2B-Storytelling mehr als ein Marketing-Kniff. Gut gemachte Geschichten machen einfach Spaß. Wenn Sie im Vergleich dazu einen 08/15 SEO Text lesen, wird der Unterschied sofort klar. Ersteres unterhält und vermittelt, während Letzterer … naja .. zweckmäßig ist.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Auch Zweckmäßigkeit hat seine Berechtigung. Im World Wide Web reicht sie jedoch oft nicht aus, um das Grundrauschen des Wettbewerbs übertönen zu können.

Daher bietet sich B2B-Storytelling an, wenn Sie

  • Informationen kurzweilig vermitteln,
  • die im Netz häufig recht kurze Aufmerksamkeitsspanne ausschöpfen
  • und sich dabei nahbarer als Ihre Mitbewerber*innen positionieren wollen.

Und hey, wer möchte das nicht?

Ihre Meinung ist gefragt!
Schätzen auch Sie Storytelling als starke Grundlage von Content-Marketing?
Manuela Holmer
Manuela Holmer

B2B-Bloggerin Manuela Holmer hilft Unternehmen ohne eigener Marketingabteilung dabei, einfach online gefunden zu werden.

Für ein optimales Ranking setzt sie auf suchmaschinenoptimierte Blogartikel aus echter Handarbeit.

Die 29-Jährige ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin mit den Schwerpunkten Wirtschaftsenglisch und -französisch.

Wenn sie nicht gerade bloggt, rockt sie die Musikbranche.