Suchmaschinenoptimierter Content

Heul doch. Das kam mir in den Sinn, als ich meine eigene Überschrift las. Ja, ist denn nur suchmaschinenoptimierter Content wertvoll? Klingt schon ein wenig nach mimimi.

Und ja, ist es irgendwo auch.

Nein: Ich habe weder gängigen SEO Best Practices, noch dem zielgerichteten Bloggen abgeschworen.

Ja: Dieser Beitrag soll Ihnen – und mir ebenso – vor Augen führen, warum auch nicht zu 100 % suchmaschinenoptimierter Content eine echte Bereicherung auf unseren Online-Präsenzen ist.

Für uns und unsere Zielkunden.

Warum SEO rockt – aber nicht immer

Vor Jahren wurde ich dazu überzeugt, mir ein Profil bei Facebook einzurichten.

Das nutze ich längst nicht mehr.

Dennoch war und ist für mich als Bloggerin essenziell:

Leser*innen auf meine Websites zu bekommen.

Wie mache ich das ohne übermäßig starke Präsenz in einschlägigen Social-Media-Netzwerken?

Genau, mithilfe von SEO.

Aus diesem Grund habe ich mich schon recht früh mit ihr beschäftigt. Das tue ich auch heute noch. Klar, denn die SEO wandelt sich so schnell wie die Meinung mancher Menschen.

Dennoch bewährt sich das, was ich umsetze. Langfristig gesehen – und ich unternehme langfristig.

Warum ich Ihnen das sage?

Nun: Google ist nach wie vor meine liebste Quelle für Traffic. Als Content-Creator ist das natürlich ein Segen.

Gleichzeitig muss ich mir manchmal auf die Finger klopfen. Denn auch das sollte Sie nicht überraschen:

Wenn die Daten stimmen oder voraussichtlich stimmen werden, gehen nicht nur die Statistiken nach oben.

Sie möchten das Hochgefühl immer und immer wieder.

Was machen Sie? Genau, die anderen Blogartikel ebenfalls suchmaschinenoptimieren. Stur, stetig, kompromisslos.

Das ist der Fluch.

Der Fluch, für die Maschinen im Hinterkopf schreiben zu wollen.

Und alles für die Nummer 1?

Es ist verlockend: Sie schmeißen Ihr Keyword-Tool an. Recherchieren ein wenig und plötzlich ist es da. Das ultimative Wort. Bam!

Und jetzt?

Erst mal ruhig bleiben.

Dann:

Gar nicht mal so viel. Der Wettbewerb ist überschaubar. Manchmal schläft er sogar noch den Dornröschens-Prinzen-Schlaf.

Und was machen Sie jetzt?

Ich kann nur von mir berichten:

  • speichern,
  • analysieren,
  • planen und go!

Die Poleposition ist so gut wie im Sackerl.

Wunderbar.

Oder nicht?

Überlegen Sie mal: Wer kam in diesen ganzen Ausführungen noch gar nicht vor?

Exakt: Der Mensch, den der Content erreichen soll.

Nennen Sie ihn Wunsch-, Ziel- oder Endkunden – für den wollen wir ja eigentlich schreiben.

Deswegen: Suchmaschinenoptimierter Content MUSS menscheln

SEO oder search engine optimization klingt echt fancy. Menschlich sein dagegen weniger.

Doch was ist letztlich wirklich wichtig? Im Blog, im Business, in Beziehungen?

Vertrauen.

Ohne Vertrauensbasis funktioniert nichts. Sie werden nicht bloggen, wenn Sie dem CMS nicht vertrauen. Ein Geschäft werden Sie nicht abschließen, wenn Sie Ihr Gegenüber mit paranoidem Blick fixieren. Vertrauen und Beziehungen? Selbsterklärend.

Daher lohnt es sich, auch mal nicht top optimierten Content zu veröffentlichen. Nicht, weil Sie zu viel Budget oder Zeit haben.

Sondern weil er das Vertrauen stärkt. Sie können mit ihm Gesicht zeigen. Wir können Gesicht zeigen. Eine helfende Hand anbieten. Oder zwei.

Natürlich: Das geht auch in einem rundum aufbereiteten Text. Theoretisch. Aber tut er das auch in der Praxis?

Ich muss mich diesbezüglich wie gesagt selbst an der Nase packen.

Ja, SEO ist großartig. Doppelt ja, denn auch dieser Beitrag ist zumindest in seinen Grundzügen optimiert.

Aber: Er ist menschlich. Für Menschen gemacht. Wie auch die anderen. Aber trotzdem ein wenig menschlicher.

Was meinen Sie?